Der Baum Gottes, Teil 2

Der Baum Gottes, Teil 1

Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle.                           Khalil Gibran *06.01.1883  † 10.04.1931

So, meine Lieben, nun ist es nicht mehr Frühjahr sondern mitten im Sommer, aber wir haben diesen letzen Abschiedsbesuch noch gemeistert und es hat sich wirklich gelohnt! Auch wenn hunderte von Touristen und Besuchern in unzähligen Reisebussen und Fahrzeugen unseren Weg kreuzten und oftmals nach arabischer Art mit zu lauter Stimme durch den Wald gebrüllt wurde und man so dem Zauber der Ruhe, Entspannung und Besinnung keinen freien Lauf lassen konnte. Es tat trotzdem nochmal gut, diese faszinierenden Baumriesen in Natura sehen zu dürfen.

Wie bereits im Januar fuhren wir nach Barouk ins Zedern-Naturreservat.

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Bezahlten abermals unseren Eintritt, was aufgrund des Besucherandrangs etwas länger dauerte

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und fuhren mit dem Auto weiter bis zu einem abgegrenzten Bereich, wo Zedern per Patenschaft neu gepflanzt werden.

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Durch das weitläufige Gebiet führt auch ein Wanderweg, an dem sich zu beiden Seiten entlang der Anhöhen die Neupflanzungen befinden, bis man zu dem kleinen See gelangt. Weiter gehen wollte ich nicht,

der großen Hitze wegen genoss man/Mann lieber den Fernblick im Schatten.

Doch auch auf dem Rückweg zum Ausgang des eingezäunten Territoriums hatte man wunderschöne Ausblicke.

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Weiter ging die Fahrt hinauf in den Zedernwald. Auch hier waren die Parkplätze bereits voll belegt und während Jogi nach einem Abstellplatz fürs Auto suchte, konnte ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen.

Im Wald selbst war ein richtiges Getümmel. Ich freue mich ja durchaus für das Reservat und für das Land, dass so viele Besucher anwesend waren, jedoch sollte man auch hier um etwas mehr Ruhe bitten, aber davon kann ich wohl nur träumen.

Wir drehten nur eine kleine Runde und gingen zurück zum Auto, fuhren bergab Richtung Ausgang und übers Land weiter ins Maasser El Shouf Zedern Reservat, wo ich vor vielen Jahren bereits einmal war und mir dieser Platz als der schönste aller Zedernplätze in Erinnerung blieb. Mit unseren zuvor erworbenen Tickets hatten wir hier dann freien Eintritt.

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Auch hier wanderten wir nicht umher, sondern verweilten nur auf dem 1800 Meter hohen Plateau und genossen die Ruhe und Stille, den Nebeldunst und die Kühle

und machten uns endlich auf den Weg Richtung Chtoura, wo wir schon längst bei Freunden zum Mittagessen erwartet wurden.

Unterwegs jedoch noch ein allerletzter Halt um nochmals von ganz oben einen letzten Blick auf den Quaraoun-Stausee und die Umgebung zu bekommen.

Spät abends waren wir dann total erledigt, jedoch erfüllt mit Eindrücken, wieder zu Hause. Ob dies unsere letzte Tour im Libanon war?

Wir werden sehen, Gruß Karin

 

 

6 Kommentare zu “Der Baum Gottes, Teil 2

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