Heißer Deutschlandsommer 2015

Vieles kam wieder einmal anders als geplant. Inzwischen sind wir alle zurück aus Deutschland. Jogi und ich in Amman, Sohnemann weiterhin in Byblos, übermorgen fängt für ihn die Uni wieder an. Eigentlich wollte ich mich auch den Sommer über regelmäßig melden, doch irgendwie kam immer etwas dazwischen. Wir haben in D im und ums Haus sehr viel gearbeitet, zahlreiche Arzttermine absolviert, bekamen Besuch oder waren bei Familie und Freunden auf Besuch eingeladen, das eine oder andere „Fäschdle“ genossen oder waren aufgrund der anhaltenden Rekordhitze einfach außer Gefecht gesetzt. Für die Nichtschwaben unter euch: ein Fäschdle ist ein Fest. Gartenfest, Festival, Musikfest…

Am 11. Juli habe ich für Jogi und mich Zwangsarbeitspause angeordnet, denn ich wollte ihm zumindest einen kleinen Teil der veränderten Stadtansicht von Schwäbisch Gmünd zeigen. Letztes Jahr fand dort die Landesgartenschau statt. Zu diesem Zweck wurde vieles umgestaltet, außerdem wurde verkehrstechnisch sehr vieles verändert. Dies alles gilt es nun nach und nach zu erkunden.

Angefangen haben wir mit einem Trödel- und Antikmarkt der Ledergasse entlang. Weiter ging es am neu angelegten Remsstrand mit den Strandkörben und dem Blick auf das neu erbaute Gold- und Silberforum, welches ein richtiger Blickfang für die Stadt geworden ist. Zwischendurch wurden die heiß gelaufenen Füße und Waden in der Rems gekühlt.

Natuerlicfh in "unserem" Strandkorb

Natürlich in „unserem“ Strandkorb

 

Blick auf Gold- und Silberforum

Links das Gold- und Silberforum

ungarische VolkloretänzeAn dem Tag fand auch der Markt der Partnerstädte statt, so hat zum Beispiel in der brütenden Hitze eine Volkstanzgruppe aus Ungarn ihre Tänze vorgetragen.

 

Auch sind wir durch den Stadtgarten gebummelt und haben am Rokoko-Schlösschen eine versammelte Feiergesellschaft beim Fotoshooting bemitleidet.

Anschließend machten wir uns in Richtung St. Salvator auf. Gleich hinter dem Bahnhof führt ein traditionsreicher Kreuzweg bis hinauf zur Felsenkapelle.

Der Weg hinauf mit den Kapellenhaeuschen

Der Weg hinauf mit den Kapellenhäuschen

Nähere Infos über diesen Weg und die Kapelle könnt ihr auf diesen Fotos nachlesen.

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Doch eigentlich hat uns der Weg nicht aus religiösen oder kulturellen Gründen nach oben geführt. Direkt neben der Felsenkapelle führt ein Förderverein während der Sommermonate samstags die Salvatorklause. Diese hatte geöffnet und die Aussicht auf ein kühles Bierchen und eine Stärkung – wie kann es bei uns auch anders sein – ließen uns den anstrengenden Aufstieg meistern und damit beendeten wir auch für diesen Tag unseren Ausflug.

Salvatorklause

Blick auf die Altstadt

Blick auf die Altstadt

Am 25. Juli besuchte ich in der Klosterkirche Lorch ein Konzert von GREGORIANIKA. Unvergesslich wird dieser Abend für mich bleiben, obwohl diese 7 Männer keine aufwendige Licht- und Lasershow, Kostüme oder sonstiges Equipment brauchen. Allein der Klang ihrer unverwechselbaren Stimmen, dem Kerzenlicht und hier und da ein effektvoll gesetzter Lichtschein reichen für einen Auftritt mit Gänsehautgarantie. Die Kulisse der Klosterkirche tat ihr Übriges, dass man sich unweigerlich ins Mittelalter zurückversetzt fühlte. Bereits nach dem 2. Lied war ich tiefenentspannt, relaxt und total in mich gekehrt.

Gregorianika

Nach 45 Minuten war Pause, ich schlenderte im Kirchgarten umher und knipste.

Rueckseite der Klosterkirche

Rückseite der Klosterkirche

 

Vorderseite der Kirche

Vorderseite der Kirche

Infos ueber diese Statue recherchiere ich noch

Eine Pietà von Professor Karl Ulrich Nuss, Leihgabe des Künstlers für den Klostergarten

Ein faszinierendes Erlebnis, welches ich gerne wiederholen würde!

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