
Zusammen mit Sohn und Schwiegertochter besuchte ich den Weihnachtsmarkt auf dem Alpakahof Kaut in dem 400 Einwohner zählenden Teilort Horn, der zu Göggingen, Ostalbkreis, B.-W. gehörig ist. Bereits die Suche nach einem Parkplatz durch den Ort war eine Herausforderung an die Manövrierkunst des Chauffeurs. Parkende Autos am linken Straßenrand, rechts unzählige Familien mit Kinderwagen oder Kleinkindern an der Hand nebst Regenschirmen und Hunden und mittendurch eine ellenlange Wagenkolonne die ihrerseits ebenso ein Abstellplätzchen für ihr „heiligs Bleche“ suchte. Zum Glück wurden die Autoschlangen im Einbahnverkehr durch das Dorf geleitet und außerhalb des Ortes fanden wir glücklicherweise doch noch eine Lücke für unser Fahrzeug. Leider mussten wir dann einen langen Fußmarsch zum Kaut’schen Hof bewältigen. Menschenmassen, die bereits schon wieder auf dem Heimweg waren, kamen uns dabei entgegen. Ich musste so schmunzeln, da uns oft eine Familie oder ein Paar entgegenkam, wobei der erwachsene männliche Part den familiären zukünftigen Weihnachtsbaum mit nackten Händen und schmerzverzerrtem Gesicht mit schlurfenden Schritten den langen Weg zur Familienkutsche tragen, ziehen, schleifen…. durfte, wobei die Dame ihren Liebsten stets frohen Schrittes und fröhlichem Gesicht begleitete, dem man die Freude über den Erwerb des allerschönsten Baumes ansah. Da ließen sich die harten Kerle wirklich nicht lumpen – wohl alles für den weihnachtlichen Frieden im heimischen Wohnzimmer oder nach der Devise meines Sohnes: happy wife, happy live!
Bis wir dann endlich auf dem Gelände ankamen, dunkelte es bereits und da wir schon gut zwei Stunden unterwegs waren, wurde natürlich erst einmal Frau und Herr Dixi aufgesucht und dann konnte das Vergnügen endlich losgehen – war für ein Chaos bis dahin!
Der ganze Alpakahof war wunderschön in eine Weihnachtslandschaft verzaubert und stimmungsvolle Lichtinstallationen stimmten auf die besinnliche Zeit ein.
Leider fehlte ein wenig leise unterlegte Weihnachtsmusik gänzlich. Neben dem Genuss von Glühwein und Punsch konnten die Tiere beobachtet oder eingekauft werden. Die große Hof-Boutique mit Erzeugnissen aus Alpakawolle war natürlich ebenso geöffnet. Auf dem ganzen Gelände waren etliche Marktaussteller anwesend. Kunstfertigkeiten und Dekoratives aus allen möglichen Materialien. Süßigkeiten, Tees, Honig und Marmeladen von regionalen Erzeugern, Kerzen, Kosmetik, Glaskunst, Textilien und Babyausstattungen nebst Glühwein, Punsch und diversen Destillaten. Doch auch wir erwarben das eine oder andere Stück, tranken den einen oder anderen Glühwein und Punsch, die Verlockung war einfach zu groß.
Die Kulinarik kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Von drei Essenständen schlossen zwei bereits schon sehr früh aufgrund ausverkaufter Ware. Tags zuvor musste wegen Sturm schon zeitig geschlossen werden, für mich kein Grund, am Folgetag mit kleineren Mengen auf so einen Markt zu gehen. Fand ich sehr enttäuschend, zumal dann auch noch während der Öffnungszeit etliche andere Buden einfach schon schlossen und wir uns dann auch wieder auf den Heimweg machten und zu Hause, die für absolute Notfälle, gebunkerte Dosenwurst mit Brot vesperten. Das war eindeutig ein Notfall!
Das war für 2024 mein einziges Weihnachtsmarkterlebnis, mal schauen, wie es nächstes Jahr aussieht.
Herzliche Grüße, Karin

Ach wie schön🙂 fehlende Musik st vielleicht den Gemagebühren geschuldet ? Wer weis?
Das könnte sein
Stimmungsvolle Fotos! Für mehr Weihnachtsfeeling im nä. Jahr können wir gerne Pläne schmieden😃lg
Danke! Das wird sich dann zeigen, ist glücklicherweise noch viel Zeit bis dahin.