28.01.2024 Wanton Suppe, Chop Suey & Co.

Nach Sushi Nori, Wasabi, Maki, Nigiri & Co und libanesischem Essen Falafel, Mtabal, Baklava & Co war das VHS-Programm Schwäbisch Gmünd erneut eine Inspirationsquelle für einen weiteren Kochkurs, den ich abermals mit Freundin Birgit zusammen absolvierte. Diesmal erkundeten wir die Philippinische Küche.

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Unsere Dozentin Dolores, eine waschechte Philippina aus Manila, begrüßte 13 Kochwillige mit einer alkoholfreien Pina Colada in der uns bereits bekannten Lehrküche und erzählte uns vorab kurze Eckdaten ihres Geburtslandes. Die Philippinen sind ein südostasiatisches Land welche im Westpazifik liegen und bestehen aus etwas 7000 Inseln, viele davon nicht bewohnt. Vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt der Inselgruppe kann die Entfernung etwa mit Berlin-Sizilien verglichen werden. Im Anschluss bekamen wir das sehr gut ausgearbeitete Rezeptheft überreicht und teilten uns in mehrere Gruppen auf, so dass jede ein anderes Rezept kochte. Birgit und ich und eine weitere Teilnehmerin entschieden uns für Fischfilet im Backteig mit Gemüse.

Nachdem gegenseitig die Schürzen bewundert, Haare gesichert und Hände gewaschen wurden, ging es auch schon los. Teilnehmer, die die Ausstattung der Lehrküche schon kannten, brachten noch eigene liebgewonnene Utensilien aus der heimischen Küche mit und somit ging das Arbeiten noch schneller von der Hand. Auch wurden von uns diesmal die mitzubringenden Dinge wie Spüllappen und Geschirrtuch beachtet und somit ging das leidige Spülen und Putzen nochmal so gut von statten.

Es wurde also Gemüse gewaschen, geputzt, geschält, geschnitten und angebraten. Obst püriert und gequirlt, Fleisch eingewickelt und geformt, Teige gerührt, Fisch getaucht und frittiert und letztendlich standen 9 verschiedene leckere Gerichte zum Buffet bereit, eines leckerer als das andere. Hin und wieder war natürlich etwas verbesserungsfähig – aber für das erste Mal konnten wir uns alle nur loben.

Am gedeckten Tisch nahmen wir dann alle Platz und liefen immer wieder zum überaus köstlichen Buffet, um uns abermals ein Tellerchen der Köstlichkeiten zu genehmigen.

Der Abwasch war, auch Dank der Spülmaschine für Gläser, Teller und Besteck, schnell bewältigt und somit konnten wir uns pünktlich gegen 21 Uhr von Dolores dankend verabschieden.

Den nächsten Kurs habe ich bereits gebucht, diesmal mit einer anderen Freundin zu einem ganz anderen Thema, es bleibt spannend.

Bis dahin, Gruß Karin

14.01.2024 Eisenbahner in der Kirche

Bevor nun nachher meine Familie und engsten Freundinnen zum nachträglichen Geburtstagskaffee erscheinen, die Kaffeetafel gedeckt und alles vorbereitet ist, habe ich nun endlich mal etwas Zeit, um den fälligen Beitrag zu schreiben.

Noch im alten Jahr lud eine Kirche in Plüderhausen zur Ausstellung ein. Da eine Freundin in dieser Religionsgemeinschaft aktiv dabei ist und ich sie mit meinem Besuch somit etwas unterstützen wollte und ich sowieso gerade im Lorcher OT Waldhausen unterwegs war, fuhr ich kurzerhand die wenigen Kilometer nach Plüderhausen, um mir diesen, für eine Kirchengemeinde ungewöhnlichen Event, anzuschauen.

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Schon beim Betreten des Gebäudes hörte und sah man im Eingangsbereich die große Kinderschar, die am Boden kauerte und eifrig mit einer überdimensionalen Lego Duplo Eisenbahn spielte. Zum Schutz der Kinder verzichtete ich auf ein Foto und betrat den Kirchenraum. Ein schöner heller, moderner Raum. Vor der außergewöhnlichen Orgel, dem mächtigen Christbaum und dem fast verschwindenden Altar fällt natürlich sofort die Modelleisenbahnanlage ins Auge.

Treppab ins Untergeschoss wurde auch dort im Vorraum der kleinste Platz genutzt, um ebenfalls auszustellen. Ich bin ja nun nicht unbedingt Eisenbahn-affin. Jedoch blieb ich da unten stehen und beobachtete eher „Oma und Opa“ wie sie die wissbegierigen Fragen der Enkel beantworteten und diese völlig von der Technik und den Geräuschen beeindruckt waren und sich gar nicht mehr loseisen wollten.

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In einem weiteren großen Saal kam dann erneut eine große Anlage, diesmal mit etwas mehr „Drumherum“ um die Gleisanlagen. Dass der Auf- und Abbau solcher Anlagen mit sehr viel Zeitaufwand verbunden ist, ist mir ja klar. Und dass große Aufbauten für so eine kurze Zeitspanne eher nicht machbar sind, ebenso. So richtige Eisenbahner die sich mehr mit den Fahrzeugen und den Schienen befassten waren zu meinem Zeitpunkt eher in der Minderzahl. Die Mehrheit der Besucher wünscht sich doch eher mehr Sehenswertes um die Schienenanlagen herum. Und das wurde hier auf jeden Fall so gut es ging, bewerkstelligt.

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Am Ausgang hinterließ ich noch meinen Obolus für die Gemeindearbeit, machte mir Gedanken, wie man in der heutigen Zeit doch Kirchen öffnen und wiederbeleben kann und nun beim Schreiben fällt mir auf, dass dies der dritte Bericht in Folge sein wird, der aus einem Gotteshaus berichtet.

Bezüglich der außergewöhnlichen Orgel möchte ich noch auf deren Einweihung hinweisen. Vielleicht hat jemand meiner Leserschaft daran Interesse?

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So, der Zug setzt sich in Bewegung, ich mach mich für meine Gäste bereit, bis bald

Gruß Karin