Bereits vor Wochen unternahm ich mit dem Schwesterlein samstags einen Ausflug. Unser Ziel war Schloss Harburg in Schwaben.
Für mich bis dato unbekannt, obwohl diese zu einer der ältesten, größten und am besten erhaltenden Burganlagen in Süddeutschland zählt. Was waren wir beeindruckt!
Bitte die offizielle Website nach Öffnungszeiten und Führungen befragen. Letztere ist unbedingt zu empfehlen, denn somit erhält man Zugang zu den verschiedensten Gebäuden aus unterschiedlichen Stil- und Bauepochen und erhält nebenbei noch allerlei Wissenswertes über die Geschichte der Burg, die belegbare Zeugnisse bis ins Jahr 1150 bietet! Hochherrschaftlich auf dem Berg, thront die Burg über der gleichnamigen Stadt, die im Tal der Wörnitz und ebenso an der Romantischen Straße liegt.
Mit der „Gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein-Kulturstiftung“ wird der Erhalt und ein Fortbestehen für zukünftige Generationen ermöglicht. Doch auch dazu erhält man anhand eines Videos, direkt am Eingang der Burg, ausreichend Informationen.
Die Burg kann für Festivitäten und Anlässe gebucht werden, es finden Konzerte statt, standesamtliche Trauungen können vollzogen werden, Hotel und Gastronomie sind ebenso untergebracht. Auch wir ließen uns in der Burgschänke unser Mittagessen schmecken. Dies war die richtige Wahl, denn leider hätten wir unten in der Stadt trotz Sommerferien und reichlich Touristen fußläufig kein richtiges Mittagessen mehr bekommen. Restaurants und auch ein Café hatten Urlaubspause oder am Samstagnachmittag schon geschossen – sehr schade.
Doch hier nun endlich ein paar wenige Eindrücke:

Von Mitte Mai bis Ende Oktober kann man den Harburger Märchenweg gehen. Immer wieder findet man die Figuren, die in liebevoller Handarbeit von meist ehrenamtlichen Bürgern geplant, aufgebaut und gepflegt werden. Der Weg ist kostenfrei, leider nicht kinderwagentauglich.



Auf der Aussichtsplattform wunderbare Blicke hinab in die knapp 6000 Einwohner zählende Stadt.
In der barocken Schlosskirche St. Michael darf nicht fotografiert werden, doch auch hier wissensreiche Informationen, die das Innere der Kirche mit anderen Augen sehen lassen.
Entlang des Wehrganges, der nur durch eine Führung zugänglich ist. Somit lernen wir auch, woher der Ausdruck „Holzauge bleib wachsam“ stammt.
Auch Gefängnisräume und Verlies wurden nachempfunden:
Ausblick in den Biergarten der Burgschänke und Innenleben:
Nachdem die Regenfront abzog und wir nun mit Sonnenschein verwöhnt wurden, fuhren wir auch runter ins Städtchen um dieses ein wenig zu besichtigen. Geparkt wurde direkt am Stadtstrand mit Blick auf die Burg und die Steinerne Brücke.
Durchs Städtchen ziehen sich wunderschöne Dekorationselemente. Die historischen Häuser tragen Infotafeln über deren Alter und früherer Bestimmung. Allgemein sind im Stadtkern die alten Gebäude fein herausgeputzt. Nur so schade, dass einiges geschlossen ist.
Im Café Käferlein (bitte beachtet die Tassen) bekommen wir noch das ersehnte Koffeingetränk und ergattern uns eines der letzten Kuchenstücke, bevor wir die Heimreise antreten.
Gruß Karin & das Schwesterlein





































