15.03.2025 Der Altenbergturm bei Sulzbach-Laufen

Auf einem Berge stehen, wohl muss das köstlich sein, wo sich die Wolken färben im Abendsonnenschein – tief unten der Weltgetümmel Forst, Flur und Stromeslauf und droben tut der Himmel die goldnen Pforten auf.

Ferdinand Freiligrath 1810-1876

Am vergangenen Sonntag wurde uns ein herrlich lauer Frühlingstag geschenkt, verbunden mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein – wie gemacht für einen kleinen Ausflug mit etwas körperlicher Betätigung und natürlich auch kulinarischen Genüssen! Mit den selbigen begannen wir, damit diese erst gar nicht die Chance bekommen sollten, mit unseren Körpern eine Symbiose eingehen zu wollen. Somit traf ich mich mit meinem Schwesterlein in Untergröningen im Brauereigasthof Lamm zum Mittagessen. Bei Schnitzel mit Pommes und Schweinebäckchen, Blaukraut und Spätzle, verbrachten wir eine gesellige Zeit und glücklicherweise waren die Schweinbäckchen nebst Beilegen hervorragend geschmort und gekocht (Nur so als kleiner Hinweis zum vorherigen Ausflug).

Zusammen fuhren wir dann weiter zum Altenbergturm. In der Nähe des Turms gibt es 2 Wanderparkplätze. P1 liegt gerade einmal 400 m vom Turm entfernt, der Fußmarsch führt jedoch sehr steil den Berg hinauf. P2 soll 700 m vom Turm entfernt liegen, der Fußmarsch geht moderat in einem Bogen den Berg hinauf. Dieser ist auch für Kinderwagen geeignet, zudem passierten viele Fahrradfahrer mit Motorunterstützung unseren Weg. Zudem finden sich weitere Zugangswege und -pfade, z. B. von der Jausenstation Altenberg (Öffnungszeiten beachten!). Doch egal welchem Weg man folgt, oben angelangt wird man mit dem Blick auf den beeindruckenden Turm belohnt.

     

Auf der höchsten Erhebung (564 m ü. NN) des Landkreises Schwäbisch Hall, B.-W., wurde der 42,50 m hohe Turm im Jahr 2007 eingeweiht. Der Zugang ist ganzjährig geöffnet. Für den Erhalt wird am Fuß des Treppenaufgangs in einem Kässchen eine Eintrittsgebühr entrichtet. Pro Person 1,50 €, Familien 3,00 €. Auch per QR-Code und Banking App kann bezahlt werden und somit sollte eigentlich gesichert sein, dass diese benötigten Gelder auch bezahlt werden.

Ganz bequem geht es dann 200 Stufen empor, beidseitige Handläufe geben unsicheren Menschen etwas Halt, auch Ruhepodeste sorgen zusätzlich für ein sicheres Gefühl, sollten sich zu viele Menschen im offenen Treppenhaus befinden. Die gelochten Stahlstufen lassen gerade so viel Licht durch, dass Regenwasser abfließen kann, somit bieten diese für nicht ganz schwindelfreie Turmbesucher etwas mehr Sicherheit. Außerdem wird treppauf der Blick immer wieder auf Namensplaketten von Spendern gelenkt.

Oben auf der Plattform angekommen, warten ein Ruhebänkchen und gigantische Ausblicke in alle Himmelsrichtungen.

Im Norden auf den Fränkischen Wald mit den Waldenburger Bergen, der Hohenloher Ebene und der Frankenhöhe mit dem Crailsheimer Hardt, den Ellwanger Bergen und dem Virngrund. Im Osten den Blick auf die Ostalb mit Ries und dem Härtsfeld, im Süden die Schwäbische Alb mit dem Albuch und dem bekannten Rosenstein. Des weiteren im Westen dann auf den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit der Frickenhofer Höhe, dem Welzheimer Wald und den Löwensteiner Bergen.

Ganz ruhig wird man hier oben und schaut bedächtig auf Gottes Natur. Wer noch einen Euro im Säckel übrig hat, kann diesen in das Aussichtsfernrohr werfen und die Umgebung somit exakter ins Visier nehmen. Wieder unten angekommen, stehen einige Ruhemöglichkeiten zur Verfügung, Infotafeln über den Turm und Ausflugsmöglichkeiten für die Umgebung und für die Kinder ein kleiner Spielplatz.

Doch für heute verabschieden wir uns zunächst von euch. Gruß, Karin & Schwesterlein

Hinterlasse einen Kommentar