14.01.2024 Eisenbahner in der Kirche

Bevor nun nachher meine Familie und engsten Freundinnen zum nachträglichen Geburtstagskaffee erscheinen, die Kaffeetafel gedeckt und alles vorbereitet ist, habe ich nun endlich mal etwas Zeit, um den fälligen Beitrag zu schreiben.

Noch im alten Jahr lud eine Kirche in Plüderhausen zur Ausstellung ein. Da eine Freundin in dieser Religionsgemeinschaft aktiv dabei ist und ich sie mit meinem Besuch somit etwas unterstützen wollte und ich sowieso gerade im Lorcher OT Waldhausen unterwegs war, fuhr ich kurzerhand die wenigen Kilometer nach Plüderhausen, um mir diesen, für eine Kirchengemeinde ungewöhnlichen Event, anzuschauen.

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Schon beim Betreten des Gebäudes hörte und sah man im Eingangsbereich die große Kinderschar, die am Boden kauerte und eifrig mit einer überdimensionalen Lego Duplo Eisenbahn spielte. Zum Schutz der Kinder verzichtete ich auf ein Foto und betrat den Kirchenraum. Ein schöner heller, moderner Raum. Vor der außergewöhnlichen Orgel, dem mächtigen Christbaum und dem fast verschwindenden Altar fällt natürlich sofort die Modelleisenbahnanlage ins Auge.

Treppab ins Untergeschoss wurde auch dort im Vorraum der kleinste Platz genutzt, um ebenfalls auszustellen. Ich bin ja nun nicht unbedingt Eisenbahn-affin. Jedoch blieb ich da unten stehen und beobachtete eher „Oma und Opa“ wie sie die wissbegierigen Fragen der Enkel beantworteten und diese völlig von der Technik und den Geräuschen beeindruckt waren und sich gar nicht mehr loseisen wollten.

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In einem weiteren großen Saal kam dann erneut eine große Anlage, diesmal mit etwas mehr „Drumherum“ um die Gleisanlagen. Dass der Auf- und Abbau solcher Anlagen mit sehr viel Zeitaufwand verbunden ist, ist mir ja klar. Und dass große Aufbauten für so eine kurze Zeitspanne eher nicht machbar sind, ebenso. So richtige Eisenbahner die sich mehr mit den Fahrzeugen und den Schienen befassten waren zu meinem Zeitpunkt eher in der Minderzahl. Die Mehrheit der Besucher wünscht sich doch eher mehr Sehenswertes um die Schienenanlagen herum. Und das wurde hier auf jeden Fall so gut es ging, bewerkstelligt.

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Am Ausgang hinterließ ich noch meinen Obolus für die Gemeindearbeit, machte mir Gedanken, wie man in der heutigen Zeit doch Kirchen öffnen und wiederbeleben kann und nun beim Schreiben fällt mir auf, dass dies der dritte Bericht in Folge sein wird, der aus einem Gotteshaus berichtet.

Bezüglich der außergewöhnlichen Orgel möchte ich noch auf deren Einweihung hinweisen. Vielleicht hat jemand meiner Leserschaft daran Interesse?

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So, der Zug setzt sich in Bewegung, ich mach mich für meine Gäste bereit, bis bald

Gruß Karin

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